EPISODE 1 Die Reise eines belegten Brötchens

Was passiert, wenn man die „Slow Food Travel Alpe Adria Kärnten“ – Marke aus dem Lesachtals herausträgt und deren Produkte exportiert? Kann dadurch die Bekanntheit des Tales steigen und somit positive Effekte auslösen? Dieser Gedanken wurde jeweils aus der Sicht eines Brotes, einer Kuh und einem Korb in drei Episoden verarbeitet.

EPISODE 1

Unsere Geschichte beginnt in einem erst vor kurzem zu Weltruhm gelangten Kärtner Tal. Dem Lesachtal. Unser mutiger Held der Geschichte ist Heinz das belegte Brot. Sein Spitzname, wie er von FreundInnen auch genannt wird, lautet einfach Brötchen.

Brötchen macht sich von der Slow-Food-Region Lesachtal auf in die weite Welt mit dem Auftrag, seine Heimat bekannter zu machen, ihr Ruhm und Ehre zu bringen und vor allem wohlschmeckend zu sein und Freude zu verbreiten.

Doch erst einmal zurück zu den Anfängen des Brötchens. Es besteht aus zweierlei Zutaten. Dem Lesachtaler Roggenbrot und dem regionalen Knoblauchaufstrich. Natürlich beides in der Region geboren und aufgewachsen. Getroffen haben sich die beiden Zutaten in der örtlichen Brotbelege- Manufaktur. Danach ging es per solarbetriebenen Drohne nach Villach zum Lebensmittel-Sammellager. Dort angekommen und nach einer kurzen Bekanntschaft mit dem Wimitzbräu-Bier und der Alpalka-Rohwolle aus dem idyllischen Lavanttal ging es weiter mit dem Hochgeschwindigkeits-Untergrundzug nach London. Als hochqualitatives Produkt aus hoch angesehener Abstammung, natürlich erster Klasse.

Vor der Reise war der Abschied von seinen Brötchen-Freund*innen besonders schwer. Jene werden nähmlich in ganz andere weit entfernte Länder gebracht. Je nachdem, wie weit die Bekanntheit des Lesachtaler-Slow-Foods mittlerweile reicht. Auf seiner Reise nach London machte Brötchen Bekanntschaft mit anderen Speisespezialitäten aus anderen österreichischen Regionen, welche ebenfalls eine große positive Entwicklung durch Regionale Wertschöpfung erfahren haben.

Es erzählte seinen Freund*innen viele Geschichten von seiner Heimat. Beispielsweise, dass viele junge Familien ins Tal gezogen sind, weil sich die Lebensqualität durch Arbeitsplätze in der digitalen Branche und geförderte Wohnstätten verbessert hat.

Die anderen Speisen waren sehr beeindruckt und erzählten, dass in ihren Regionen nicht alles so gut läuft, wie im Lesachtal. Auf die Frage, wie es zu so einer tollen Regionalentwicklung gekommen ist, erklärte Brötchen, dass alles mit Partizipations-Workshops begonnen hatte, bei denen sehr viele LesachtalerInnen mitgemacht haben. Sie haben gemeinsam beschlossen, ihre Identität und Stärke, das Regionale-Slow-Food in die Welt zu tragen.

Nach der kurzen Reisedauer kam Brötchen schlussendlich an seinem Bestimmungsort an. Der junge Bursche James Mc Doodle öffnete die aus Maisstärke bestehende Verpackung des Lesachtaler-SlowFood-Brötchens auf dem über.morgen.obergail stand und genoss es vom ersten bis zum letzten Bissen.

ENDE

Der Geburtsort unseres Heldens

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